Archiv für den Monat September 2011

Spontandemo: „Freiheit für Chris“

Am späten Freitagnachmittag führten etwa 30 Menschen eine antifaschistische Solidaritätsdemo in der Stuttgarter Königstraße durch. Anlass war die Verurteilung eines 25 jährigen Antifaschisten durch das Amtsgericht zu 11 Monaten Haft. Während der Spontandemo wurden bengalische Feuer gezündet und lautstark Parolen skandiert. Einige Teilnehmer vermummten sich.

Quelle: Indymedia Linksunten

Antifaschist Chris zu Haftstrafe verurteilt

Am gestrigen Freitag, den 16. September 2010 fand vor dem Amtsgericht Stuttgart der zweite Verhandlungstag gegen den Antifaschisten Chris statt. Nach einer wenig ergiebigen Beweisaufnahme, hielten Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers. Anschließend verlas Chris eine ausführliche und kämpferische Prozesserklärung. Das Gericht verurteilte ihn in beiden Anklagepunkten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 11 Monaten. Während der Urteilsverkündung empörten sich etliche Prozessbesucher, daraufhin kam es zur Räumung des Gerichtssaales.

Kundgebung vor Prozessbeginn
Bereits auf 9 Uhr hatte der Stuttgarter Solikreis zu einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude aufgerufen. Über 80 Menschen nahmen daran teil. Grußbotschaften hielten die Ver.di Jugend, die Partei Die Linke und die MLPD. Anschließend hielt der Stuttgarter Solikreis einen Redebeitrag in dem er unter anderem feststellte: „So erschreckend die vollkommen willkürlich angeordneten sechs Wochen Untersuchungshaft auch sind und ganz egal wie die heutige Gerichtsverhandlung auch ausgehen mag. Wir sagen klar und deutlich: Entschlossenes antifaschistisches Engagement und aktiver Widerstand gegen rassistische Hetzer war, ist und bleibt legitim!“
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Solierklärung des Revolutionären Aufbaus (Schweiz)

Solidarität mit unserem Genossen „Chris“!

Am 4. August 2011 wurde unser Stuttgarter Freund und Genosse Chris in Deutschland festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Chris ist ein bekennender Antifaschist und kämpft seit Jahren gegen den Kapitalismus, reaktionäre Hetze und Faschismus.

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Solidaritätserklärung der Bottroper Montagsaktion

Mit Empörung haben wir von dem Skandalurteil gehört und möchten Dir unsere Solidarität übermitteln. Des weiteren protestieren wir gegen die zunehmende Kriminalisierung von Antifaschisten und die massiven Polizeieinsätze zum Schutz von Faschistenaufmärschen, die auch noch von unseren Steuergeldern bezahlt werden. Wir fordern das Verbot aller faschistischen Organisationen, Deine sofortige Freilassung und werden Deinen Fall weiterhin in der Öffentlichkeit bekannt machen. Wir wünschen Dir alles Gute und für die Zukunft viel Kraft im antifaschistischen Kampf.

Wandbild in Bühl

Auch in Bühl ist inzwischen ein Wandbild aufgetaucht das die Freiheit von Chris fordert. Vielen Dank an Alle die unsere Arbeit mit eigenen kreativen Aktionen unterstützen!

Brief von Chris an den Solikreis

Hallo liebe Genossinnen und Genossen!

Hier mal wieder ein kleines Update von mir: Zuallererst will ich mich herzlichst bei euch allen für die Unterstützung und Solidarität die ich bisher erfahren habe bedanken. Speziell natürlich für die echt beeindruckende Mobilisierung zum Prozess am 2.9. Ich hab´s schon anderweitig geschrieben, aber ich wiederhole es gerne nochmal: Ich war wirklich beeindruckt wie viele Leute gekommen waren und was ihr alles auf die Beine gestellt habt. Auch woher die ganzen Leute kamen und wie viele politischen Spektren und Gegenden sie repräsentiert haben, hat mich einerseits gerührt und andererseits nochmal gestärkt. U.a. dadurch dass das ganze so weite Kreise gezogen hat, hat sich – denke ich gezeigt das ihr gute Arbeit geleistet  habt und nochmal bestätigt, dass es richtig war die ganze Sache expliziert politisch aufzugreifen (ist eigentlich logisch, aber es gab in der Vergangenheit ja auch immer wieder andere Tendenzen)!

Juristisch stellt sich meine Situation momentan so dar, dass zumindest in der ersten Instanz wohl eine Haftstrafe raus kommen wird. Wie hoch die sein wird, kann ich aber noch nicht konkret abschätzen. Nur dass sie zu einer Haftstrafe verurteilen wollen und dass sie eine solche Strafe nicht zur Bewährung aussetzen wollen, das haben Gericht und Staatsanwaltschaft schon signalisiert.
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Solitranspiaktion in Karlsruhe – Freiheit für Chris!

Am Freitag, den 16.09.11, findet der 2. Prozesstag gegen unseren Genossen Chris vor dem Amtsgericht Stuttgart statt. Chris wird vorgeworfen, im Juni bei den Gegenprotesten gegen mehrere rassistische Veranstaltungen in Stuttgart einen Bullen und ein Mitglied der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ verletzt zu haben. Unter fadenscheinigen Begründungen befindet sich Chris seit Anfang August in U-Haft.

Um auf den bevorstehenden Prozesstermin und das skandalöse Vorgehen der Stuttgarter Repressionsbehörden aufmerksam zu machen, haben wir mehrere Transparente in Karlsruhe aufgehängt.

Wir wünschen unserem Genossen Chris viel Kraft bei der anstehenden Verhandlung !
Getroffen hat es einen – gemeint sind wir alle!

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle Indymedia Linksunten

Solidaritätserklärung der Vollversammlung des Jugendzentrums „Friedrich Dürr“ in Selbstverwaltung Mannheim für den inhaftierten Genossen Chris

Wir, die Vollversammlung des JUZ in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“ Mannheim, senden dir hiermit unsere solidarischen Grüße!

Das Vorgehen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen legitimen und wichtigen antifaschistischen Widerstand halten wir für skandalös. Der Prozess gegen Chris soll unserer Meinung nach all jene einschüchtern und zum schweigen bringen die aufstehen gegen rechte Hetze. Die schrecklichen Ereignisse in Oslo mahnen uns zur Pflicht den geistigen Brandstiftern und Wegbereitern solcher menschenverachtender Exzesse so früh wie nur möglich Einhalt zu bieten. Die Proteste im Juni in Stuttgart gegen die Gründung des Landesverbandes der rassistischen Partei „Die Freiheit“ waren deshalb richtig und wichtig.

Wir fordern, Chris umgehend aus der Untersuchungshaft zu entlassen!

Betroffen ist Chris, gemeint sind wir alle!
Solidarität sprengt alle Ketten!

Medien outen Kulturrassisten des PI-Netzwerkes

Medien haben die Daten eines Mailservers von den Kulturrassist*innen von Politically-Incorrect (PI) erhalten. In einigen Artikel wird ein Überblick darüber gegeben, wie das System hinter dem Islamhassblog und den diversen beteiligter Gruppen und Parteien funktioniert. Auch wenn sich die Artikel ähneln, taucht doch so mancher Name oder Hindergrund nur in einem Nebensatz einer Veröffentlichung auf. Dies ist eine um weitere Informationen ergänzte Zusammenfassung.

Das Netzwerk der Finsternis. Mit seinem Internet-Blog „Politically Incorrect“ hat es der Kölner Sportlehrer Stefan Herre (46 Jahre) zum Meinungsführer deutscher Islamophobiker*innen gebracht. Seine Seite gehört zu einem internationalen Netzwerk, das gezielt den Hass auf eine ganze Glaubensgemeinschaft schürt. Ein Forum für Gewaltverherrlicher*innen und Rassist*innen, deren Weltbild dem des norwegischen Massenmörders Anders Breivik ähnelt.
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Aktueller Stand

Nach dem ersten Prozesstag am 2. September wird das Verfahren nun auf einen zweiten Termin ausgeweitet. Widersprüchliche und unklare Zeugenaussagen, sowie eine offensive Staatsanwaltschaft sorgten für einen Verfahrensverlauf, der die politischen Intention des Prozesses deutlich offenbarte. Über 100 ProzessbesucherInnen zeigten sich solidarisch mit dem Angeklagten, hielten eine Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude ab und besuchten den Prozess.
Am anstehenden zweiten Prozesstag am 16. September werden noch weitere Zeugen gehört und das Urteil verkündet.

Besucht die Gerichtsverhandlung am 16. September!
Solidarisiert euch mit dem Antifaschisten!

Terminankündigungen:
Hier ein PDF mit den aktuellen Solikreis-Terminankuendigung